Renovierung Behinderten WC und Schiri Kabine

SG Druffel 1969 e.V. - Fussballverband Westfalen

Bereich

Kabine, Vereinsheim

Umsetzungsdauer

Für die Renovierung wurden an insgesamt acht Bautagen rund 200 ehrenamtliche Arbeitsstunden geleistet. Hinzu kamen Planung, Materialbeschaffung, Verpflegung sowie die Foto-, Video- und Öffentlichkeitsarbeit.

Teammitglieder

Insgesamt beteiligten sich rund 20 Helferinnen und Helfer im Alter von 9 bis 66 Jahren an der Umsetzung.

PROJEKT ZUSAMMEN­FASSUNG

Da unser altes Sportheim mittlerweile in die Jahre gekommen ist müssen wir die Schiri Kabine und das Behinderten WC renovieren. Bis vor kurzen wurde unser BehindertenWC als Getränke Lager genutzt. Das haben wir jetzt geändert und festgestellt so können wir das nicht lassen. Die Schiri Kabine liegt direkt neben dem WC deshalb haben wir uns entschieden diese beiden Räume in Angriff zunehmen. Und mit einer Unterstützung für diese Projekt, bekommen wir das auch schneller umgesetzt. Wir planen Ende Mai die Fließen abzustemmen direkt danach die Klempner Arbeiten und danach die Fließen arbeiten.

PROJEKT DOKUMENTATION

Umsetzungsschritte

Anfang Juni starteten wir mit dem vollständigen Rückbau der alten Schiedsrichterräume. Zunächst wurden die vorhandenen Fliesen und der alte Estrich entfernt. Anschließend erneuerte ein ortsansässiger Sanitärbetrieb die Abflussrohre, verlegte eine neue Fußbodenheizung und bereitete die Anschlüsse für Toilette, Waschbecken und Dusche vor. Anfang Juli mauerten unsere ehrenamtlichen Helfer unter fachlicher Leitung unseres Jugendtrainers und Fliesenlegers Thomas die Abtrennung für die neue Schiedsrichterdusche. Danach wurde neuer Estrich eingebracht, der während der Sommerferien vollständig trocknen konnte. Nach den Ferien wurden Boden und Wände im Nassbereich neu gefliest und verfugt. Anschließend konnten Toilette, Waschbecken und Armaturen montiert werden. Nachdem die staubintensiven Arbeiten abgeschlossen waren, wurden die übrigen Wände gespachtelt, geschliffen und gestrichen. Zum Abschluss statteten wir die Räume mit neuen, funktionalen Möbeln aus, beschrifteten die Türen neu und führten eine gründliche Endreinigung durch. Auch unsere Jugend wurde einbezogen: Unter dem Motto „Ohne Schiri kein Spiel!“ veranstalteten wir einen Malwettbewerb. Das Siegerbild erhielt einen besonderen Platz in den neuen Räumen. Wo es möglich war, nutzten wir die bestehende Gebäudesubstanz weiter. So entstand durch viel Eigenleistung aus einem deutlich in die Jahre gekommenen Bereich ein moderner und wertschätzender Ort für unsere Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter. Am 4. Oktober werden die neuen Räume erstmals offiziell genutzt.

Kosten

Der finanzielle Gesamtaufwand beträgt rund 6.700 Euro. Finanziert wurde das Projekt durch die Starthilfe der Würth-Vereinsheimwerker-Aktion, Eigenmittel des Vereins sowie Sach- und Materialspenden. Die umfangreiche ehrenamtliche Eigenleistung ist darin nicht eingerechnet.

Herausforderung

Die größte Herausforderung bestand darin, alle Arbeiten bis Ende September fertigzustellen und die einzelnen Gewerke, Materiallieferungen und ehrenamtlichen Helfereinsätze aufeinander abzustimmen. Gerade die handwerklich erfahrenen Mitglieder sind auch an vielen anderen Stellen im Verein gefragt und ihre Terminkalender entsprechend voll. Hinzu kamen die Sommerferien, unterschiedliche Reisezeiten, notwendige Trocknungszeiten und einzelne Lieferfristen. Gleichzeitig musste der reguläre Spielbetrieb weiterlaufen. Das erforderte eine flexible Planung und immer wieder kurzfristige Abstimmungen.

Highlight

Ein besonderes Highlight war für uns, wie selbstverständlich unsere Mitglieder mit angepackt haben – beim Rückbau, Mauern, Fliesen, Streichen, Reinigen, Organisieren oder auch bei der Versorgung der Helferinnen und Helfer. Der emotionalste Moment entstand jedoch während der Bauphase: Da der Spielbetrieb weiterlief, mussten wir einen Schiedsrichter vorübergehend in einer Ersatzkabine unterbringen. Nach dem Spiel bedankte er sich ausdrücklich dafür, dass unser Verein die Arbeit der Schiedsrichter sichtbar würdigt. Er erzählte, dass Schiedsrichter auf dem Platz leider immer wieder beschimpft oder angepöbelt werden und man sich dann manchmal frage, warum man dieses Ehrenamt überhaupt noch ausübe. Zu sehen, dass ein Verein an seine Schiedsrichter denkt und bessere Bedingungen für sie schafft, motiviere ihn, weiterzumachen. Diese Rückmeldung hat uns noch einmal deutlich gezeigt, dass wir nicht einfach nur Räume renovieren. Wir setzen ein sichtbares Zeichen für Respekt und Wertschätzun

Das Team

Das Team

Ergebnisse

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Projektvideo