Aus grau wird wow - Projekt Gymnastikraum

FV Fortuna Kirchfeld 1949 e.V. - Badischer Fussballverband

Bereich

Vereinsheim

Umsetzungsdauer

100

Teammitglieder

8

PROJEKT ZUSAMMEN­FASSUNG

Unser Gymnastikraum hat seine besten Zeiten gesehen – und das merkt man. Statt Energie versprüht er aktuell eher Müdigkeit. Das ändern wir jetzt: Mit frischen Farben, neuem Raumgefühl und einem klaren Konzept bekommt er ein echtes Upgrade. Ziel ist kein bloßer Anstrich, sondern ein Ort, der motiviert, bewegt und zum Wohlfühlen einlädt. Kurz gesagt: Aus alt wird wow – ein Raum, in dem man nicht muss, sondern will.

PROJEKT DOKUMENTATION

Umsetzungsschritte

1. Räumung und Vorbereitung des Arbeitsbereichs Zu Beginn des Projekts wurde der gesamte Raum vollständig ausgeräumt. Sämtliche Gegenstände, Materialien und vorhandenen Einrichtungsgegenstände wurden entfernt, um ausreichend Platz für die anstehenden Arbeiten zu schaffen. Gleichzeitig wurde der Arbeitsbereich vorbereitet und darauf geachtet, dass die weiteren Arbeitsschritte sicher und möglichst störungsfrei durchgeführt werden konnten. 2. Demontage der vorhandenen Einrichtungen Im nächsten Schritt wurden die bestehenden Regale vollständig abgebaut. Anschließend erfolgte der Ausbau der vorhandenen „Käfige“ beziehungsweise Gitterkonstruktionen. Die einzelnen Bauteile wurden aus dem Raum entfernt und nicht mehr benötigte Materialien für die spätere Entsorgung aussortiert. Nach der Demontage wurden die freigelegten Wandbereiche auf Beschädigungen und vorhandene Befestigungsspuren überprüft. 3. Vorbereitung und Ausbesserung der Wände Nach Abschluss der Demontagearbeiten wurden die Wände für die anstehenden Renovierungsarbeiten vorbereitet. Vorhandene Bohrlöcher, Unebenheiten und Beschädigungen wurden mit Spachtelmasse ausgeglichen. Dabei wurde darauf geachtet, einen möglichst ebenmäßigen Untergrund herzustellen, da dieser entscheidend für das spätere Erscheinungsbild der gestrichenen Flächen ist. 4. Schleifen der Wandflächen Nach ausreichender Trocknungszeit der Spachtelmasse wurden die bearbeiteten Wandflächen sorgfältig geschliffen. Dabei wurden Übergänge geglättet und verbliebene Unebenheiten beseitigt. Anschließend wurden die Flächen von Schleifstaub und sonstigen Verschmutzungen befreit, um eine saubere Grundlage für die weitere Bearbeitung zu schaffen. 5. Grundierung der Wände Im Anschluss an die vorbereitenden Arbeiten wurden die Wände grundiert. Durch die Grundierung wurde ein gleichmäßiger Untergrund geschaffen und die Grundlage für einen möglichst gleichmäßigen Farbauftrag hergestellt. Nach dem Auftragen wurde die erforderliche Trocknungszeit eingehalten, bevor mit dem eigentlichen Anstrich begonnen wurde. 6. Streichen der Wände Nach dem vollständigen Trocknen der Grundierung wurden die Wände gestrichen. Der Farbauftrag erfolgte gleichmäßig über die vorbereiteten Flächen. Je nach Deckkraft und Beschaffenheit des Untergrunds wurden einzelne Bereiche mehrfach gestrichen, bis ein gleichmäßiges und optisch sauberes Ergebnis erreicht wurde. 7. Planung des neuen Regals Parallel zu den Renovierungsarbeiten wurde die Planung für das neue Regal durchgeführt. Hierfür wurden die vorhandenen Platzverhältnisse und die benötigten Abmessungen berücksichtigt. Aufbau, Aufteilung und benötigte Materialien wurden im Vorfeld festgelegt, damit die anschließende Fertigung möglichst effizient durchgeführt werden konnte. 8. Beschaffung des Baumaterials Auf Grundlage der zuvor erstellten Planung wurde das benötigte Baumaterial zusammengestellt und beschafft. Dabei wurde darauf geachtet, dass die Materialien hinsichtlich ihrer Abmessungen und Eigenschaften für die geplante Konstruktion geeignet sind. Nach der Beschaffung wurden die Materialien kontrolliert und für die weitere Verarbeitung vorbereitet. 9. Zuschnitt und Vorbereitung der Materialien Die benötigten Materialien wurden entsprechend der zuvor festgelegten Maße zugeschnitten. Dabei wurden die einzelnen Bauteile sorgfältig vermessen und anschließend auf die erforderlichen Abmessungen gebracht. Die zugeschnittenen Elemente wurden anschließend kontrolliert und für den Zusammenbau bereitgelegt. 10. Fertigung und Aufbau des Regals Nach Abschluss der Vorbereitungsarbeiten wurde das Regal aus den zuvor zugeschnittenen Bauteilen aufgebaut. Die einzelnen Elemente wurden miteinander verbunden und entsprechend der Planung ausgerichtet. Während des Aufbaus wurde wiederholt die Stabilität und Maßhaltigkeit überprüft. Nach Fertigstellung wurde das Regal am vorgesehenen Standort aufgestellt und entsprechend befestigt beziehungsweise für die Nutzung vorbereitet. 11. Laufende Reinigung und Ordnung während des Projekts Während der gesamten Projektdurchführung wurde der Arbeitsbereich regelmäßig gereinigt. Anfallender Staub, Verpackungsmaterial, Materialreste und sonstiger Schmutz wurden fortlaufend entfernt. Die regelmäßige Reinigung war insbesondere nach den Schleif- und Zuschnittarbeiten notwendig, um einen geordneten und sicheren Arbeitsbereich zu gewährleisten. 12. Abschlussarbeiten und Endreinigung Nach Fertigstellung aller handwerklichen Arbeiten wurde der Raum abschließend gereinigt. Sämtliche Werkzeuge, überschüssige Materialien und Abfälle wurden entfernt. Anschließend erfolgte eine abschließende Kontrolle der ausgeführten Arbeiten. Damit wurde der Raum fertiggestellt und für die weitere Nutzung vorbereitet.

Kosten

ca. 800 EUR

Herausforderung

Die mit Abstand größte Herausforderung des gesamten Umbaus war die zeitliche Koordination der einzelnen Arbeitsschritte. Unser Gymnastikraum wird täglich von mehreren Gruppen und für unterschiedlichste Kurse genutzt und ist dadurch nahezu durchgehend in den Vereinsbetrieb eingebunden. Eine längerfristige Sperrung des Raumes war daher organisatorisch kaum möglich und hätte den regulären Kursbetrieb erheblich beeinträchtigt. Um die umfangreicheren Arbeiten dennoch effizient durchführen zu können, wurde bewusst ein zweiwöchiges Zeitfenster während der Sommerferien eingerichtet. In dieser Zeit konnte der Raum vollständig für den Vereinsbetrieb gesperrt werden. Dadurch war es möglich, die ersten und aufwendigeren Arbeitsschritte – von der Räumung und Demontage über die Wandvorbereitung bis hin zum Grundieren und Streichen – gebündelt und ohne Unterbrechungen durchzuführen. Eine zusätzliche Herausforderung stellte anschließend der Aufbau des neuen Regals dar. Da der Raum nach den Ferien wieder für die verschiedenen Gruppen zur Verfügung stehen musste, konnten diese Arbeiten nicht mehr am Stück durchgeführt werden. Der Aufbau musste daher immer wieder in die kurzen Zeitfenster zwischen den einzelnen Kursen gelegt werden. Einzelne Arbeitsschritte mussten entsprechend vorbereitet, unterbrochen und zu einem späteren Zeitpunkt wieder aufgenommen werden. Diese Rahmenbedingungen machten die gesamte Projektplanung besonders anspruchsvoll. Neben der eigentlichen handwerklichen Umsetzung musste laufend berücksichtigt werden, wann der Raum frei war, welche Arbeiten in dem jeweiligen Zeitfenster sinnvoll durchgeführt werden konnten und wie sich die einzelnen Arbeitsschritte miteinander verbinden ließen. Zusätzlich wurden sämtliche Arbeiten vollständig im Ehrenamt durchgeführt. Die verfügbaren Helferinnen und Helfer mussten daher ebenfalls mit ihren beruflichen und privaten Verpflichtungen koordiniert werden. Die Kombination aus einem eng getakteten Belegungsplan, begrenzten Zeitfenstern, wechselnder Helferverfügbarkeit und den unterschiedlichen Anforderungen der einzelnen Arbeitsschritte machte die zeitliche Organisation letztlich zur komplexesten Aufgabe des gesamten Umbaus. Dass der Umbau dennoch erfolgreich umgesetzt werden konnte, war daher vor allem das Ergebnis einer sehr detaillierten Abstimmung, hoher Flexibilität und des großen ehrenamtlichen Engagements aller Beteiligten.

Highlight

Ein besonderes Highlight des gesamten Umbaus ist die deutliche Veränderung des Raumeindrucks. Durch die Überarbeitung und den neuen Anstrich der Wände wirkt der Raum wesentlich heller, freundlicher und insgesamt offener. Die vorher vorhandenen Einrichtungen und Konstruktionen wurden entfernt und durch eine neu gestaltete, aufgeräumte Raumaufteilung ersetzt. Der Raum sieht ganz anders aus – viel heller. Dadurch hat sich nicht nur die Optik, sondern auch die Atmosphäre des gesamten Raumes verändert. Besonders schön wird es sein, wenn zu einem späteren Zeitpunkt das Vereinslogo an die Wand kommt. Damit erhält der Raum seinen ganz eigenen Charakter und wird noch stärker mit dem Verein und seiner gemeinsamen Geschichte verbunden.

Das Team

Das Team

Ergebnisse

Ergebnisse 1
Ergebnisse 2
Ergebnisse 3
Ergebnisse 4
Ergebnisse 5
Ergebnisse 6
Ergebnisse 7
Ergebnisse 8
Ergebnisse 9

Projektvideo