Rückbau Soccer-Käfig & Neubau Beachvolleyballanlage
SV Preußen Elsterwerda e.V. - Fußball-Landesverband Brandenburg

Bereich
Sportplatz
Umsetzungsdauer
Insgesamt wurden für die Umsetzung des Projektes rund 513 ehrenamtliche Arbeitsstunden geleistet. Davon entfielen 433 Stunden auf die Volleyballabteilung, die damit einen wesentlichen Teil der Arbeiten selbst übernommen hat. Besonders hervorzuheben sind
Teammitglieder
An der Umsetzung des Projektes waren mehr als 30 Vereinsmitglieder aktiv beteiligt. Besonders engagiert war dabei unsere Volleyballabteilung, für die das neue Beachvolleyballfeld in erster Linie geschaffen wurde. Aus der Abteilung beteiligten sich mehr al
PROJEKT ZUSAMMENFASSUNG
PROJEKT DOKUMENTATION
Umsetzungsschritte
Die Umsetzung unseres Projektes war vor allem eine große Gemeinschaftsleistung unseres Vereins. Fast alle Arbeiten wurde durch unsere Vereinsmitglieder in Eigenleistung erbracht. Insbesondere ein fester Stamm engagierter Volleyballerinnen und Volleyballern, weiteren Vereinsmitgliedern sowie einzelnen externen Unterstützern, die uns bspw. mit Maschinen, Fahrzeugen oder bei speziellen Arbeiten zur Seite standen, setzen das Projekt um. Für die Koordination der zahlreichen Arbeitsschritte bildeten wir eine kleine, zentrale Arbeitsgruppe. Diese übernahm die Organisation, die Abstimmung der Bauabschnitte, die Materialbeschaffung und die Einteilung der Helfer. Dadurch konnten Entscheidungen schnell getroffen und die Arbeiten auch bei witterungsbedingten Verzögerungen flexibel angepasst werden. 1. Rückbau des alten Soccer-Käfigs Zu Beginn wurde der alte und inzwischen stark defekte Soccer-Käfig zurückgebaut. Aufgrund der Größe und des Gewichts der Konstruktion kamen hierfür größere Maschinen zum Einsatz. Die Vereinsmitglieder unterstützten dabei die Demontage, die Beräumung und die weitere Vorbereitung der Fläche. Die Bestandteile des Soccer-Käfigs wurden bewusst nicht entsorgt, sondern zunächst vollständig eingelagert. Dadurch besteht die Möglichkeit, die Anlage zu einem späteren Zeitpunkt an einem anderen geeigneten Standort wieder aufzubauen und weiter zu nutzen. 2. Aushub und Vorbereitung der Fläche Nach dem Rückbau wurde der gesamte vorhandene Unterbau der bisherigen Anlage entfernt. Die Fläche wurde insgesamt bis zu einer Tiefe von etwa 50 cm ausgehoben und für die zukünftige Nutzung vorbereitet. Anschließend erfolgte die genaue Vermessung des Geländes. Die Höhen und die Ausrichtung der einzelnen Bereiche wurden festgelegt, damit sowohl das neue Beachvolleyballfeld als auch der Bereich für das geplante Holzhaus exakt hergestellt werden konnten. 3. Herstellung des Unterbaus für das Holzhaus Ein besonderer Schwerpunkt der Eigenleistung lag auf der Herstellung des befestigten Bereichs für das neue Holzhaus. Für diesen Bereich wurde der Untergrund entsprechend vorbereitet und mit Mineralgemisch und Schotter aufgebaut und verdichtet. Die hierfür erforderlichen Arbeiten, vom Einbringen und Verteilen des Materials bis zum Ausrichten, Bewässern und Abrütteln, wurden zu durch unsere Vereinsmitglieder durchgeführt. Anschließend wurden die Randbereiche des Holzhausplatzes vorbereitet. Die erforderlichen Borde wurden beschafft, die Bordegräben ausgehoben und die Borde anschließend gesetzt. Dadurch entstand eine stabile und klar abgegrenzte Fläche für die spätere Pflasterung des Holzhauses. 4. Pflasterfläche für das Holzhaus Auf dem vorbereiteten Unterbau wurde anschließend die Pflasterfläche für das Holzhaus hergestellt. Unsere Helfer verteilten und verlegten das Verbundpflaster, passten einzelne Steine an und richteten die Fläche exakt auf die spätere Position des Holzhauses aus. Anschließend wurde die Fläche eingesandet und abgerüttelt. Mehrfach waren kleinere Anpassungen notwendig, insbesondere nachdem der genaue Standort des Holzhauses endgültig festgelegt worden war. Damit wurde durch die Eigenleistung unserer Mitglieder die komplette befestigte Grundlage für das Holzhaus geschaffen. 5. Vorbereitung des Beachvolleyballfeldes Parallel zu den Arbeiten am Holzhaus wurde die eigentliche Fläche für das neue Beachvolleyballfeld vorbereitet. Dabei wurde darauf geachtet, die unterschiedlichen Anforderungen der beiden Bereiche (befestigte Fläche für das Holzhaus und Sandspielfläche für Beachvolleyball) entsprechend zu berücksichtigen. Der vorhandene Sand des bisherigen Feldes wurde aufgenommen und für die neue Anlage wiederverwendet. Nach der Vorbereitung und Glättung der Fläche wurde zusätzlicher Beachvolleyballsand angeliefert und eingebracht. Unsere Helfer verteilten den Sand anschließend auf der Spielfläche und stellten die Übergänge zu den angrenzenden Bereichen her. 6. Vorbereitung der Beleuchtung Da die Holzhütte mit Strom versorgt sowie die neue Beachvolleyballanlage künftig auch beleuchtet werden soll, wurden die notwendigen Leitungswege bereits während der Bauarbeiten berücksichtigt. In Abstimmung mit den Verantwortlichen wurde die Leitungsführung festgelegt und entsprechende Leerrohre für den späteren Elektroanschluss verlegt. Auch dadurch konnte vermieden werden, dass die neu hergestellten Flächen zu einem späteren Zeitpunkt wieder geöffnet werden müssen. 7. Aufbau des Holzhauses Auf der fertiggestellten Pflasterfläche wurde anschließend das Holzhaus aufgebaut. Zunächst wurden die erforderlichen Hülsen vorbereitet und einbetoniert. Danach wurden die Unterkonstruktion und die ersten Bauteile des Hauses durch unsere Helfer montiert. Rahmenhölzer wurden zugeschnitten und Bauteile teilweise vor Ort imprägniert und gestrichen. Beim Aufbau stellte sich kurzfristig heraus, dass einige der vorgesehenen Schrauben zu kurz waren. Das benötigte Material wurde kurzfristig beschafft, sodass die Arbeiten ohne größere Verzögerung fortgesetzt werden konnten. Anschließend wurden die Wände, die Eingangstür sowie die Dachkonstruktion und Unterlattung montiert. Auch diese Arbeiten erfolgten auch vollständig in Eigenleistung. 8. Randbereiche und Entwässerung Im weiteren Verlauf wurden die Übergänge und Randbereiche der Anlage fertiggestellt. Dazu gehörten unter anderem das Verlegen der Kunstrasenmatten sowie verschiedene Anpassungs- und Abschlussarbeiten. Am Holzhaus wurde außerdem die Entwässerung hergestellt. Hierzu wurden Dachrinne und Rinneneisen angepasst und montiert sowie das Fallrohr installiert. Die erforderlichen Arbeiten wurden ebenfalls von unseren Helfern durchgeführt. 9. Abschlussarbeiten Zum Abschluss wurden noch verschiedene Detailarbeiten erledigt. Dazu gehörten unter anderem die Montage von Dachrandbrettern und Abdeckungen sowie die Vorbereitung und Verlegung der EPDM-Dachfolie. Über den gesamten Bauzeitraum hinweg wurden die Arbeiten durch viele ehrenamtliche Helfer getragen. Die einzelnen Arbeitseinsätze wurden je nach Baufortschritt organisiert und häufig kurzfristig an die Witterung und den tatsächlichen Baufortschritt angepasst. Die neue Anlage ist damit durch die Eigenleistung unserer Vereinsmitglieder entstanden. Vom Rückbau des alten Soccer-Käfigs über den Aushub, die Vorbereitung und Pflasterung der Fläche für das Holzhaus, den Aufbau des Holzhauses bis hin zur Herstellung der Beachvolleyballfläche und den abschließenden Arbeiten haben zahlreiche Vereinsmitglieder ihre Zeit, ihr handwerkliches Können und ihre Arbeitskraft eingebracht. So wurde aus dem notwendigen Rückbau einer nicht mehr zeitgemäßen Anlage gemeinsam eine neue und zukunftsorientierte Sportfläche geschaffen.
Kosten
Für die Umsetzung des Projektes sind nach unserer aktuellen Abrechnung rund 12.000 Euro an direkten Ausgaben entstanden. Darin enthalten sind die wesentlichen Material- und Beschaffungskosten für die neue Anlage, den Bereich des Holzhäuschens sowie die Beachvolleyballfläche. Nicht vollständig enthalten sind Materialien und Hilfsmittel, die von Vereinsmitgliedern selbst mitgebracht bzw. zusätzlich beschafft wurden, sowie die umfangreiche ehrenamtliche Eigenleistung und die teilweise kostenlos zur Verfügung gestellten Maschinen und Fahrzeuge. Der tatsächliche Gesamtwert des Projektes liegt dadurch über den ausgewiesenen Ausgaben von rund 12.000 Euro.
Herausforderung
Die größte Herausforderung war sicherlich der enge Zeitrahmen. Nach der ersten gemeinsamen Abstimmung im April 2026 hatten wir uns das Ziel gesetzt, die Baumaßnahmen bis zum Sportfest am 31. August 2026 fertigzustellen. Zu diesem Zeitpunkt stand die Idee fest, konkrete Planungen und viele Details mussten jedoch erst noch entwickelt und umgesetzt werden. Die Aufgabenbereiche waren zwar schnell verteilt, schwieriger gestaltete sich die zeitliche Einbindung der Vereinsmitglieder. Durch Beruf und andere Verpflichtungen standen viele Helfer hauptsächlich an den Wochenenden zur Verfügung. Mit Beginn der Urlaubszeit wurde die verfügbare Zeit zusätzlich knapper. Letztendlich konnte eine kleine, engagierte Kerngruppe die Koordination, Materialbeschaffung und einen großen Teil der Arbeitseinsätze sicherstellen. Entscheidend war dabei aber die Unterstützung aller Vereinsmitglieder, die sich im Laufe des Projektes eingebracht haben. Jeder zusätzliche Helfer und jede geleistete Arbeitsstunde hat dazu beigetragen, dass wir unser Ziel rechtzeitig erreichen konnten. Dass wir die Anlage trotz dieses engen Zeitfensters und der begrenzten Verfügbarkeit vieler Helfer bis zum gesetzten Termin fertigstellen konnten, war deshalb eine besondere Gemeinschaftsleistung unseres Vereins.
Highlight
Unser größtes Highlight war die Zusammenarbeit des gesamten Vereins. Über Wochen haben Mitglieder aus verschiedenen Bereichen mit angepackt, sich gegenseitig unterstützt und gemeinsam auf ein Ziel hingearbeitet. Die intensive Vorbereitung, die Zuverlässigkeit und das gegenseitige Vertrauen haben entscheidend dazu beigetragen, dass wir dieses Projekt gemeinsam umsetzen konnten. Ein besonders schöner Moment war schließlich die offizielle Einweihung des neuen Beachvolleyballfeldes und der Hütte im Rahmen unseres Vereinsabends. An diesem Abend kamen die verschiedenen Sektionen unseres Vereins zusammen, spielten gemeinsam Volleyball und ließen den Abend anschließend in geselliger Runde ausklingen. Damit wurde für uns deutlich, dass die neue Anlage nicht nur eine neue Sportstätte ist, sondern auch ein Ort der Begegnung für den gesamten Verein geworden ist.
Das Team

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